Der Verkauf von Fürstenberger Porzellan in Sachsen im 18 Jahrhundert

Seit 1753  wurde das F als Marke für das Fürstenberger Porzellan verwandt.Überall wo es angeboten wurde hatte es das blaue F als Marke.Auch in Sachsen war dies so. Im Jahr 1775 änderte sich dies aber.Am 3 Oktober 1775 wurde ein Edikt veröffentlicht was den Verkauf von Porzellan welches keine gekreuzten Schwerter trägt verbietet. Mir ist es gelungen ein Original dieses Edikts kaufen zu können. Es war schon länger klar das Fürstenberger Porzellane existieren die als Marke gekreuzte Schwerter haben. Dieses Edikt klärt in etwa den Zeitpunkt, ab wann man in Fürstenberg angefangen hat Porzellan mit gekreuzten Schwertern zu versehen. Mann muss hier aber deutlich unterscheiden zwischen gefälschten Porzellanen und Porzellanen die lediglich die gekreuzten Schwerter als Marke tragen. Der Großteil der heute bekannten Porzellan mit gekreuzten Schwerter sind Modelle der Manufaktur Fürstenberg und nicht die der in Sachsen beheimateten Manufaktur.  Mann hat also seine Produkte und Modelle weiter angeboten aber in Sachsen eben nicht mit dem F als Manufaktur Marke. Was allerdings merkwürdig ist, ist der Umstand das mir bisher nur ein einziges Serviceporzellan in die Hände gefallen ist was ein Fürstenberger Produkt im Ursprung ist und mit der der Schwertermarke gemarkt ist. Die Zeit um 1775 war die Zeit der sogennanten Marcolini Marke. 

 

Das Original Edikt von 1775 was den Verkauf von Porzellan ohne Schwertermarke in Sachsen verbietet

Fürstenberger Modell der Sultanin mit Schwertermarke

MIt freundlicher Genehmigung von Auktionshaus Millea Bros. Ltd. www.milleabros.com in Amerika darf ich hier Bilder einer Figur zeigen die das oben beschriebene in Bildern wunderbar dokumentiert. Diese Figur ist das Modell der Sultanin der Fürstenberger Manufaktur , aber eben mit Marcolini Marke.